Sehr schöne Filmkritik zu A Serious Man von den Coens!

Das könnte man als das Gleichnis eines Hiobs der Moderne lesen. Der Film beginnt allerdings nicht in Larrys Welt, dem Minnesota der späten sechziger Jahre, sondern viele Jahrzehnte früher, zu Beginn des Jahrhunderts in Galizien, im jüdischen Schtetl. Die Coen-Brüder halten diesen Prolog in monochrom braun und lassen die Schauspieler historisch korrekt jiddisch sprechen. Ganz offensichtlich soll dieser Prolog in einer anderen Welt spielen, die durch einen Abgrund vom Rest des Films getrennt ist, aber doch durch offensichtliche und unausgesprochene kulturelle Fäden miteinander verknüpft ist. Der Prolog erzählt von einer scheinbar harmlosen Begegnung, die einen unheilvollen Besuch bei einem Ehepaar im Schtetl zur Folge hat. Etwa von einem Dibbuk?

Bei Sieben-Berge habe ich diese großartige, etwas längere Filmkritik zu „A Serious Man“ gefunden. Sehr eloquent geschrieben und geht auf so ziemlich alle wichtigen Punkte ein, über die man sich nach der Sichtung Gedanken machen könnte; habe mal den schönen „Überblick“ zitiert 🙂

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